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Generationenwechsel gelungen
Eine tolle Saison, gekrönt mit Meisterschaft und Aufstieg: Für die Volleyballer der TG Rote Erde Schwelm gab es wahrlich gute Gründe zum Feiern. Und genau das taten Spieler, Trainer, Lebenspartner und Offizielle am Freitagabend im voll besetzten Gärkeller der Schwelmer Brauerei. 
Zwar fehlten mit Jan Randzio - der Lehrer war mit der Schule auf Klassenfahrt - und Florian Bönner - der wissenschaftliche Mitarbeiter musste eine Testreihe zu Ende bringen - zwei „Meister”, aber alle anderen ließen es sich bei den Getränken des Sponsors und Schinkenschnittchen gut gehen. Christiane Sartor, die erste stellvertretende Bürgermeisterin, überbrachte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung und bekannte: „Ich habe zwar kein Spiel gesehen, aber mich immer montags sofort in der Zeitung informiert. Schwelm lebt mit dem Sport und der Sport lebt in Schwelm.” Hanns Grüner, der Vorsitzende des Stadt-Sportverbandes, bedauerte, dass so wenige Zuschauer den Weg in die Halle West zu den Spielen der Volleyballer finden. „Das tut mir weh. Ich selbst habe das Spiel gegen Humann Essen gesehen und war begeistert. Ich verspreche, Sie auch in der neuen Saison zu besuchen”, erklärte Grüner. RE-Abteilungsleiter Hubert Rammel stellte fest, dass nach dem Abstieg vor drei Jahren der Generationenwechsel gelungen sei. „Unser Ziel war es ja, so schnell wie möglich wieder aufzusteigen - das ist jetzt gelungen”, sagte der 70-Jährige und fügt augenzwinkernd an: „Ich hoffe, dass es in der Regionalliga so weitergeht und wir zu Hause ungeschlagen bleiben.” Trainer Gereon Duwe ließ die letzten Spielzeiten noch einmal Revue passieren. „Das waren drei Superjahre, für die ich mich bei der Mannschaft bedanke. Toll finde ich, dass wir fünf Spieler aus der eigenen Jugend und drei aus der unmittelbaren Nachbarschaft im Team haben”, stellte er fest. Köster, Siepmann, Bönner, Gri und Holzbrink bilden das Eigengewächs-Quintett, Hülsmann, Randzio und Hembeck die „Dreierbande” aus der Region. Auch das zum ersten Mal seit Jahren wieder gute Verhältnis zur zweiten Mannschaft lobte Duwe: „Der sportliche Austausch hat prima geklappt”, so Duwe. Gegenseitige Komplimente verteilten Duwe und sein „inoffizieller Co-Trainer” Julian Schallow.
Zum Abschluss allerdings trat Gereon Duwe noch ein wenig auf die Euphoriebremse: „In der Regionalliga warten ganz andere Gegner auf uns, aber wir wollen uns dort etablieren.” Schließlich ließ es sich auch Uli Sack, der legendäre Hausmeister der Halle West nicht nehmen zu gratulieren. Er tat dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn: „Ende des Jahres werde ich meinen Dienst quittieren.” Um gleich hoffnungsfroh hinzuzufügen: „Aber vielleicht darf ich die Halle ja noch weiter betreuen.” Westfälische Rundschau 22.03.2010
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