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RE Schwelm unterliegt TV Dresselndorf mit 1:3
Niemand verliert gern. Schon gar nicht ein Endspiel. Gereon Duwe, der Trainer des Volleyball-Oberliga-Meisters RE Schwelm, gewann der 1:3 (22:25, 25:22, 19:25, 18:25)-Niederlage im Bezirkspokalfinale gegen den Regionalligisten TV Dresselndorf dennoch eine positive Seite ab. „Die Niederlage kam vielleicht zum richtigen Zeitpunkt. Die Regionalliga ist eben doch etwas anderes als die Oberliga”, stellte er treffend in Richtung derer fest, die schon von oberen Platzierungen des Aufsteigers in der nächsten Saison gesprochen haben. „Trotzdem hätten wir natürlich unserem Publikum gerne einen Sieg geboten”, meinte Duwe mit Blick auf die immerhin 120 Zuschauer in der Halle West. Aber die Mannschaft, übrigens zum ersten Mal in dieser Saison komplett mit zwölf Spielern angetreten, spielte wie öfter in der Meisterschaft mit angezogener Handbremse. Da hatten 60, 70 Prozent des Leistungsvermögens fast immer ausgereicht. Gegen die erfahrenen Südwestfalen langte es nicht. Nach verhaltenem Beginn und wechselnden Führungen lagen die Schwelmer im ersten Satz zwar mit 10:7 vorn, leisteten sich dann aber im Angriff zahlreiche unnötige Fehler. Allein sieben Mal landete der Ball ohne Not im Aus. Besser sah es im zweiten Durchgang aus. Hier waren die Gastgeber haushoch überlegen, hatten den Satz beim 20:13 schon in der Tasche. Doch die Gäste stellten um, schlugen effektiver auf und investierten mehr ins Spiel. So schmolz der Vorsprung, aber Rote Erde brachte ihn knapp ins Ziel. Die Dresselndorfer machten im dritten Satz da weiter, wo sie im zweiten aufgehört hatten. Zudem waren sie nun den Schwelmern im Block klar überlegen, die nicht mehr wirksam dagegen halten konnten und die nächsten beiden Durchgänge klar verloren. „Im letzten Jahr waren wir Meisterschaftszweiter und Pokalsieger - da ist mir die diesjährige Konstellation schon lieber”, lachte Duwe. Westfälische Rundschau 29.03.2010
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